Stadtentwicklungs- und Verkehrskonzept

Dresden, 24. April 2001

Stadtentwicklungs- und Verkehrskonzept

Bestandsaufnahme

Konsequenzen

Stadt der kurzen Wege

Attraktive, preiswerte und grüne Innenstadt

Förderung der Stadteilzentren, Einkauf ohne Auto

Kinderfreundliche Stadt

Sorgfältig geplante Einfamilienhaussiedlungen

Zweistufiges Radfahrnetz

Intelligenz statt Beton

Parken

ÖPNV

Bestandsaufnahme

Nach dem Ende der DDR war abzusehen, dass sich die Situation auf den städtischen Straßen drastisch verändern wird. Statt diese Veränderungen zu steuern hat die Wagnerische Politik jeglichen Einfluss auf die Verkehrsentwicklung aufgegeben. Es wurde weder versucht das Verkehrswachstum in Grenzen zu halten, noch es in kontrollierte Bahnen zu lenken. Vom demokratisch gewähltem Stadtrat beschlossene fortschrittliche Konzepte wurden von Wagner boykottiert oder untergraben. Die Chance zur Aufwertung der Innenstadt wurde verschenkt, die ÖPNV Bevorrechtigung wurde nicht konsequent umgesetzt. Förderung von Radverkehr fand praktisch nicht statt. (Die nach der Wende entstandenen Radverkehrsanlagen entsprechen nicht einmal den gesetzlichen Mindestanforderungen, geschweige denn den aktuellen Erkenntnissen des Verkehrsbaus). Noch immer sind ganze Teile der Stadt fußgängerfeindlich. Menschenleere Gebiete im Zentrum zeugen von 50 Jahren missglückter Stadtplanung.

Stattdessen macht Wagner die Vororte durch neue Straßen attraktiver. Neue Einfallstraßen erhöhen den Verkehrsdruck auf die Stadt zusätzlich. Die A 17 wird die Frischluftzufuhr der Stadt abschneiden und gleichzeitig entfernte (noch) saubere Wohnstandorte erschließen. Überall am Stattrand entstanden und entstehen Einfamilienhaussiedlungen für die Dresdner, die es sich leisten konnten, aus der Stadt zu fliehen. Diese Menschen fahren wieder mit dem Auto in die Stadt, da der ÖPNV Anschluss solcher Siedlungen teurer und schlecht ist. Sie sorgen für noch mehr Verkehr und noch mehr Stadtflucht. Die Fläche der Stadt hat sich mehr als verdoppelt, wobei die Einwohnerzahl gefallen ist. Dementsprechend wachsen die Kosten für den Erhalt der Infrastruktur. Innenstadtviertel wurden zu sozialen Problemzonen, weil die Besserverdienenden an den Stadtrand zogen (Pieschen, Friedrichstadt, Löbtau...).

Große Gewerbegebiete zerstören die gewachsene Struktur des mittel- und kleinständigen Einzelhandels. Sie ziehen Kunden und damit zusätzlichen Verkehr aus den städtischen Wohngebieten an. Die CDU fordert immer noch die Ausweitung dieser Arbeitsplatzvernichter.

Wagner hat die Entwicklung dem Selbstlauf überlassen. Als Folge haben wir einen Verkehrsdruck vor allem auf die Innenstadt, mit dem jedes städtische Straßensystem überfordert wäre.

Die derzeitige Politik favorisiert das Verkehrsmittel, das mit dem beschränkten städtischen Platz, mit der Gesundheit unserer Kinder und mit der Umwelt am verschwenderischsten umgeht. Überall in der Stadt will Herbert Wagner die Kfz-Kapazitäten erhöhen, meist auf Kosten der Grünflächen, der Fußwege und des Radverkehrs. Lokale Stadtteilzentren werden durch weiteren Ausbau der großen Einkaufparks und durch Rückbau der Fußwege zerstört. Die Konsequenz wird eine verstärkte Stadtflucht und ein verstärkter Kfz-Einkaufsverkehr sein. Das wird zu einer weiteren Zunahme der gefahrenen Kilometer im motorisierten Individualverkehr führen. Stau und Luftverschmutzung werden als Hauptprobleme der Zukunft noch zunehmen. Der nötige Wirtschaftsverkehr wird behindert und damit die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt.

Eine Politik des Straßenausbaus wird nie Verkehrsprobleme lösen. Dafür wird sie zum finanziellen Fiasko für die Stadt. Bereits heute reicht das Geld nicht mal mehr zum Erhalt des vorhandenen Straßennetzes, obwohl bei der Jugend, bei der Kultur und bei den sozial Schwachen gnadenlos gekürzt wird. Bereits heute verfallen Straßen schneller, als sie repariert werden können, weil die Verkehrslast zu groß ist. Ein „weiter so“ wäre eine Katastrophe für alle.

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Konsequenzen

Es ist keine leichte Aufgabe, die Folgen von 50 Jahren verfehlter Stadtpolitik wieder wettzumachen. Notwendig ist ein Richtungswechsel weg vom (Auto-)Straßenbau hin zu einem maximal effizienten, schlanken Verkehrssystem. Dabei soll nicht das Auto verurteilt und verboten werden. Nur soll es für den Alltagsverkehr bessere Alternativen geben. Dem Bürger wird die Entscheidung zum Umsteigen leicht gemacht werden. Verkehrsvermeidende Stadtformen werden den Großteil der gefahrenen Kilometer unnötig machen. Es soll keinen Grund mehr geben, aus der Stadt in die Einfamilienhaussiedlungen im „Speckgürtel“ zu fliehen. Wer das trotzdem will, soll nicht auch noch durch eine gute Straßenanbindung belohnt werden. Das Auto soll vom Alltagsobjekt wieder zum Freizeit- und Spaßobjekt werden. Straßen sind für alle da! Die Hauptziele der neuen Verkehrspolitik werden sein:

  • Vermeidbaren Verkehr vermeiden

  • Verlagerbaren Verkehr verlagern                    

  • Den restlichen Verkehr so effizient und umweltfreundlich wie möglich abwickeln.

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Stadt der kurzen Wege

Vor allem durch Förderung des Innenstadtwohnens, durch Unterstützung der Stadteilzentren, durch ein weitgefächertes Netz an Kindergärten und Schulen soll erreicht werden, dass die meisten Wege so kurz sind, dass sie zu Fuß schneller und einfacher erledigt werden können, als mit dem Auto. Das ist die sinnvollere und sozialere Art, Straßen und Umwelt zu entlasten. Gleichzeitig werden der lokale Einzelhandel und somit viele heimische Arbeitsplätze gestützt. Solche Arbeitsplätze sind vor der Globalisierung sicher! (mehr dazu in den nächsten Punkten)

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Attraktive, preiswerte und grüne Innenstadt

Wichtig ist eine lebenswerte Innenstadt mit sauberer Luft, viel Platz für Fußgänger und Grün. Eine Stadt mit reichhaltigem Kulturangebot, ausgiebigen Sportmöglichkeiten, Spielplätzen Kneipen und Biergärten. Das Ideal vom eigenen Heim in Grünen wird in der Innenstadt Erfüllung finden. Die Fußgängerfreundliche Zone wird nicht nur auf die Achse Hauptbahnhof – Albertplatz beschränkt. Vor allem derzeitig tote Innenstadtgebiete werden durch konsequente Förderung von Wohnen, Einkaufen und Erlebnis, von Radfahren und Fußgehen und durch zusätzliches Grün aufgewertet.

Der Pirnaische Platz wird in alten Strukturen wiederentstehen, genauso wie Fußwegbeziehungen zwischen Hygienemuseum und Altmarkt. Ein grüner Gürtel soll vom Grossen Garten bis zum Postplatz führen. Zwischen Freiberger und Löbtauer Straße, in der Friedrichstadt, in der östlichen Südvorstadt und im Bereich des Johannstädter Plattenwerkes werden umfangreiche Parkanlagen entstehen. Innerhalb des 26er Ringes wird das Auto die Ausnahme bleiben. Durchgangsverkehr wird nicht mehr möglich sein.

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Förderung der Stadteilzentren, Einkauf ohne Auto

Ein zweiter Punkt der Verkehrsvermeidung setzt am Einzelhandel an. Traditionell sind die Stadteilzentren Gebiete, wo auf dem Nachhauseweg der tägliche Einkauf getätigt wird. Das geschieht zumeist mit ÖPNV und zu Fuß. Wer im städtischen Einzelhandel einkauft sichert heimische Arbeitsplätze und entlastet die Straßen von Autoverkehr. Eine Förderung wird durch konsequenten Fußgänger- und Radfreundlichen Ausbau dieser Stadteilzentren erfolgen. Städtisches Grün und ansprechende Stadtmöblierung werden für Entspannung sorgen. Jeder Bewohner soll innerhalb von zehn Fußminuten seine Stadteilläden erreichen können.

In Zusammenarbeit mit den Kaufhäusern und Einzelhandelsketten wird ein Konzept erarbeitet, welches ermöglicht, sich den Einkauf kostenfrei nach Hause fahren zu lassen. Teilweise gab es solche Angebote schon. Nur fehlten Werbung und Unterstützung. Kostenloses Parken wird nicht mehr erlaubt. Dafür werden wir dafür werben, dass die Einzelhändler bei Einkäufen in ihren Läden die Fahrkarten des ÖPNV anrechnen.

Dagegen ist es das Ziel, den großen Einkaufszentren am Rande der Stadt den Kampf anzusagen. Dort wird es keinerlei Erweiterungen mehr geben. Die Parkplätze dürfen nicht mehr kostenlos angeboten werden. Für ihre Anbindung an den ÖPNV und Straßenerschließung müssen die Betreiber selber zahlen, und nicht der Steuerzahler. Es muss überprüft werden, inwieweit sich ein langfristiger Rückbau vor allem bei den innenstadttypischen Sparten durchsetzen lässt.

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Kinderfreundliche Stadt

Viele Familien verlassen die Stadt, weil sie um die Sicherheit und Gesundheit ihrer Kinder fürchten. Unser Konzept wird die Stadt gerade für Familien anziehend zu gestalten. Dazu gehören reichlich Räume für den Spiel- und Abenteuerdrang der Kinder. Gleichzeitig erhöht  unser Verkehrskonzept die Sicherheit der in ihr lebenden BürgerInnen.

Derzeit muss ein Vermieter für jeden nichtgebauten Parkplatz eine enorme Parkplatzablösegebühr an die Stadt abführen. Das führte zu betonierten Innenhöfen und teuren Tiefgaragen. Raum für Kinder ist da nicht mehr. Wir werden die Parkplatzablösegebühr durch eine Grünflächenablösegebühr ersetzen. Hausbauer, die keine Grünflächen errichten wollen oder können, bezahlen die Stadt dafür, dass sie an geeigneten Stellen Ausgleichmaßnahmen unternimmt.

Tempo 30 im kompletten Nebennetz ist eine Selbstverständlichkeit. Oberhalb dieser Geschwindigkeit ist die Gefahr von tödlichen Unfällen viel zu groß. An Hauptstraßen wird es Geschwindigkeitsbeschränkungen nur innerhalb der Wohngebiete geben.

Eigentümer von Grundstücken, die verwahrlost oder brach liegen werden verpflichtet, sie zu bepflanzen und der Allgemeinheit öffentlich zu machen. Können die Eigentümer nicht ausfindig gemacht werden, so wird die Stadt diese Aufgabe übernehmen.

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Sorgfältig geplante Einfamilienhaussiedlungen

Es wird nach wie vor das Bedürfnis nach neuen Wohngebieten geben. Es wäre eine falsche Politik, dies zu verbieten. Aber unsere Politik wird solche Gebiete sorgfältig planen.

Für die Genehmigung von Neubaugebieten wird die Nähe von hochwertigen ÖPNV Zugangsstellen Vorraussetzung sein. Autoabstellplätze oder Garagenplätzen gehören an den  Rand des Wohngebietes. Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten müssen innerhalb oder nahe des Neubaugebietes vorhanden sein oder neu gebaut werden.

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Zweistufiges Radfahrnetz

Es wird ein fortschrittliches Radverkehrskonzept erstellt. Es basiert auf zwei Stufen. Einerseits auf schnelle, asphaltierte Radstreifen entlang aller Hauptstraßen und andererseits auf breite, sichere und gut ausgeschilderte Radrouten durch das Nebenstraßennetz. Ein Verdrängen der radfahrenden BürgerInnen von den Hauptstraßen, wie von Herrn Wagner anvisiert, darf es nicht geben. Das widerspricht selbst dem derzeitigen Regelwerk für Straßenbauten. Alle Punkte der Stadt müssen per Rad sicher erreichbar sein.

Neben dem Elbradweg wird ein Fußweg angelegt, um die gegenseitigen Behinderungen von Spaziergängern und Radfahrern zu verringern. Es werden alle baulichen Lücken geschlossen.

Gepflasterte Radwege quer über Bürgersteige, Taster an Lichtsignalanlagen und Schilder „Radfahrer absteigen“ wird es nicht mehr geben. Straßenbaustellen werden nur genehmigt, wenn ein Umleitungskonzept sowohl für Auto- als auch für den Rad- und Fußgängerverkehr vorliegt. Der Anteil der Radverkehrsförderung an den städtischen Verkehrsinvestitionen wird auf 20 Prozent festgelegt.

An wichtigen Stellen der Stadt können gegen Pfand kostenlos einfache Fahrräder ausgeliehen werden. Ein solches System ist in Kobenhagen erfolgreich eingeführt worden. Dabei reicht ein fünf Mark Stück als Pfand, ähnlich dem System der Einkaufswagen im Supermarkt.

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Intelligenz statt Beton

Eine Kombination aus intelligenter „grüner Welle“ und Pförtnerschaltungen der Lichtsignalanlagen soll dafür sorgen, dass das Straßensystem immer an der Stelle der höchsten Leistungsfähigkeit fährt. Staus werden so in Bereiche verlegt, in denen sie weniger problematisch sind. Sollten sich bei den Zufahrten aus dem Nebennetz längere Wartezeiten ergeben, so weisen zusätzliche Lichtanlagen darauf hin, dass der Motor abgeschaltet werden kann. Die Steuerung der Lichtsignalanlagen soll so erfolgen, dass die Bevorrechtigung des ÖPNV so wenig wie möglich behindert. So können z. B. die „grünen Wellen“ so dimensioniert werden, dass die Straßenbahnen in ihr „mitschwimmen“ können.

Notwendig ist dafür eine zentrale Steuerung und neue, intelligente Programme. Eine Zusammenarbeit mit der TU-Dresden bietet sich dabei förmlich an. Mit einem solchen Konzept kann erreicht werden, dass die Engpässe des Straßensystems immer noch funktionieren, ohne teure und problematische Ausbauten vorzunehmen.

Vierspurige Autostraßen sollen soweit wie möglich vermieden werden. Meist reicht schon eine Aufweitung im Kreuzungsbereich, um eine ausgewogene Kapazität eines Straßenzuges zu gewährleisten. Am  Konzept der Westumfahrung der Innenstadt inklusive Brücke Erfurter Straße oder dritte Marienbrücke wird weiter festgehalten, nur steht dessen Priorität hinter den bisher genannten Punkten des Verkehrskonzeptes. Straßenbau darf nie soweit gehen, dass man mit dem Auto schneller unterwegs ist, als mit dem Umweltverbund.

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Parken

Das Park & Ride Konzept mit kostenlosen Parkplätzen am Stadtrand wird konsequent und schnell umgesetzt. Elektronische Anzeigen werden bereits dort darauf hin weisen, wann die nächste Bahn fährt und das die Fahrzeit mit dem ÖPNV kürzer ist als die mit dem Kfz. Es ist zu überlegen, ob im Anschluss dieser Umsteigestellen eine Maut erhoben werden soll. Als Mauttickets könnten Straßenbahnfahrscheine ausgegeben werden. So würde der ÖPNV finanziell unterstützt und ein Anreiz zum Umsteigen geschaffen.

An allen wichtigen ÖPNV-Haltestellen werden diebstahlsichere Radabstellanlagen errichtet. Vor allem in den Randgebieten kann so der ÖPNV gefördert und damit Straßen entlastet werden.

Während auf P&R Plätzen das Parken frei sein wird, werden die Einkaufsparks auf der grünen Wiese gezwungen, Parkgebühren zu erheben. Damit sollen Innenstadt und Stadtteilzentren gestärkt werden.

Die Parkplatzablösegebühr wird gestrichen. Sie verpflichtet derzeit Hausbauer, einen hohen Betrag an die Stadt zu entrichten, wenn sie auf ihrem Grundstück keine Parkplätze schaffen. Sie führte zur vermehrten Betonierung von Hinterhöfen und zur Vernichtung von privaten Grünflächen.

Nachweislich Gewerbetreibende können einen Ausweis beantragen, der dafür sorgt, dass sie beim Parken weniger restriktiv behandelt werden. Solange sie keine Verkehrsbehinderung darstellen und keine Fuß- bzw. Radwege verstellt werden, wird Falschparken nicht geahndet.

Zur Entlastung der Parksituation der äußeren Neustadt werden Abstellplätze und Garagen auf dem Gelände der ehemaligen Kasernenstadt errichtet. Dadurch werden Parkflächen im Stadtteil frei für breitere Fußwege, Straßencafés und für den Radverkehr.

In der Innenstadt werden keine neuen Tiefgaragen entstehen. Damit die Kunden trotzdem kommen, wird sich die Stadt dafür einsetzen, dass die Einzelhändler die ÖPNV Tickets beim Einkauf erstatten.

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ÖPNV

Breite Schichten der Bevölkerung soll ein preiswerter Zugang zum ÖPNV gesichert werden. Um dies durchzusetzen wird die Stadt

  • Konsequent für Jobtickets werben

  • Preiswerte Tickets für sozial Schwache anbieten          

  • Erstattung der Tickets beim Innenstadteinkauf und Kneipenbesuch durchsetzen

An den Stadtgrenzen werden Mautgebühren erhoben. Die Mauttickets gelten als ÖPNV Ticket.

Die Zuschüsse zur DVB werden nicht weiter gekürzt. Gewinne durch Rationalisierungen werden in Verbesserungen des Angebotes investiert.

Die bereits entstandenen Einfamilienhaussiedlungen in Gompitz, Kesselsdorf und Weißig, sowie das Kaditzer Gewerbegebiet werden durch die Straßenbahn erschlossen.

Um auch im Freizeitverkehr eine Alternative zum Auto anzubieten, wird wenigstens Freitag- und Sonnabendnacht im Nachtverkehr ein 30 Minuten-Takt gefahren.

Bei Straßensanierungen wird an der Trennung von MIV und ÖPNV festgehalten. Wenn das nicht möglich ist, sorgen LSA-Pförtnerschaltungen dafür, dass sich kein Stau auf den Gleisen bildet.

Die bedingungslose ÖPNV Bevorrechtigung wird endlich durchgesetzt. Nur an besonders neuralgischen Punkten sorgen „Zeitkonten“ für ÖPNV und MIV dafür, dass der MIV nicht kollabiert.

Zur Lärmverminderung werden „Flüsterweichen“ und Rasengleis favorisiert. Der Ausbau von behindertenfreundlichen Haltestellen und die Anschaffung von Niederflurstraßenbahnen wird fortgesetzt.

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