Radverkehr Datum Quelle Im Netz
Unfallstatistik  
Radanteil aller zurückgelegten Wege BRD 1991 - 11% Heft 2000-6 Statistische Bundesamt Radzeit Archiv
getötete Radfahrer 1978 1.595 Heft 2000-6 Statistische Bundesamt Radzeit Archiv
getötete Radfahrer 1999 662 Heft 2000-6 Statistische Bundesamt Radzeit Archiv
verunglückte Radfahrer 1978 8.475 Heft 2000-6 Statistische Bundesamt Radzeit Archiv
verunglückte Radfahrer 1992 78.386 Heft 2000-6 Statistische Bundesamt Radzeit Archiv
verunglückte Radfahrer 1999 15.696 Heft 2000-6 Statistische Bundesamt Radzeit Archiv
Schuld bei Radfahrer 1978 55,2 Prozent Heft 2000-6 Statistische Bundesamt Radzeit Archiv
Schuld bei Radfahrer 1999 42,8 Prozent Heft 2000-6 Statistische Bundesamt Radzeit Archiv
Fahrerflucht bei Radfahrern 4,2 Prozent Heft 2000-6 Statistische Bundesamt Radzeit Archiv
Bei Autofahrern trotz Nummernschild 5,8 Prozent Heft 2000-6 Statistische Bundesamt Radzeit Archiv
Anteil der Unfälle durch abbiegende Kfz ca. 50 Prozent Heft 2000-6 Radbeauftragter Berlin Radzeit Archiv
Länge der Wege
unter 5 km 50 Prozent Heft 2000-4 Bundesfahrradbericht Radzeit Archiv
unter 1 km 10 Prozent Heft 2000-4 Bundesfahrradbericht Radzeit Archiv
Verlagerungspotential auf das Rad 15-30 Prozent Heft 2000-4 Bundesfahrradbericht Radzeit Archiv
z.B. Modal Split für Rad in Troisdorf 1989-1996 von 16 auf 21 Prozent Heft 2000-4 Radzeit Radzeit Archiv
Modal Split für ÖPNV & Rad & Fuß NL & D 60 - 75 Prozent Heft 2000-4 Radzeit Radzeit Archiv
Arbeitsplätze - Wirtschaftsfaktor Fahrrad
Umsatz Fahrradindustrie 1,6 Milliarden Mark Heft 2000-4 Bundesfahrradbericht Radzeit Archiv
Umsatz Radhandel 8 Milliarden Mark Heft 2000-4 Bundesfahrradbericht Radzeit Archiv
Radproduzierendes Gewerbe 12 - 14.000 Arbeitsplätze Heft 2000-4 Bundesfahrradbericht Radzeit Archiv
Radhandel 43.400 Arbeitsplätze Heft 2000-4 Bundesfahrradbericht Radzeit Archiv
zusätzlich Torismus, Kurierdienste, Baugewerbe...
gesamt mehr als 75.000 Arbeitsplätze Heft 2000-4 Radzeit Radzeit Archiv
DAS SIND MEHR ALS IN DER RÜSTUNGSINDUSTRIE!!!!!
UND DIE KOSTEN JE  ARBEITSPLATZ SIND VIEL NIEDRIGER
Energieverbrauch Fahrrad
auf Betonsteinpflaster 15 % mehr als Asphalt Heft 2000-4 Radzeit Seite 13 Radzeit Archiv
Radwege - Fahradnovelle (24. Novelle der StVO)
Radwege, Radwegbenutzungspflicht und Fahrbahnwahl bem ADFC ADFC StVO Radwege
Kritische Betrachtung von Bernd Sluka Bernd Sluka im Netz
Weitere Erläuterungen mit Bildern von Peter de Leuw Peter de Leuw im Netz
Radwegbenutzungspflicht
Ein Radweg darf ... nur dann als benutzungspflichtig gekennzeichnet ADFC StVO Radwege im Netz
 ... wenn die Benutzung des Radweges
nach der Beschaffenheit und dem Zustand zumutbar
die Linienführung eindeutig, stetig und sicher ist, sowie
die Anordnung der Radwegebenutzungspflicht erforderlich und verhältnismäßig ist.
Fahrbahnbreite
baulich angelegten Radweg möglichst  2,00 m (mind. 1,50 m) ADFC StVO Radwege im Netz
Radfahrstreifen einschl. der weißen Linie 1,85 m (mind. 1,50 m)
gemeinsamet Fuß-/Radweg innerorts mind. 2,50 m, außerorts 2,00 m
getrennten Fuß/Radweg für den Radweg mind. 1,50 m,
für  Fußweg  kein Mindeswert
Überprüfung der Radwege
Laut der 24. Novelle der StVO (sogenannte  6/1999 (Dez) ADFC frankfurt aktuell  im Netz
Fahrradnovelle) waren die Straßenverkehrsbehörden
verpflichtet, bis zum 30.9.98 alle bestehenden
Radverkehrsanlagen daraufhin zu überprüfen, ob sie
den neuen Mindestanforderungen gerecht werden
Zitat:
Die sicherste Form der Radverkehrsförderung ist fast Bernd Sluka im Netz
immer der Mischverkehr auf der Fahrbahn. Grundsätze sind
Sichtbarkeit und Anwesenheit. Wer gesehen wird, wird
nicht umgefahren. Mit wem man rechnet, der wird auch wahrgenommen.
Radwege -  Richtlinie für Lichtsignalanlagen (RILSA '92)   
LSA - Räumgeschwindigkeiten bei
Fahrbahnen mit Radverkehr (4 m/sec = 14,4 km/h) ADFC StVO Radwege im Netz
Fahrbahnen ohne Radverkehr (7 m/sec = 25,2 km/h) ADFC StVO Radwege im Netz
   
Krankenkassen versuchen mit Fahrradprogrammen die Gesundheit ihrer Mitglieder zu verbessern und dadurch die Kosten zu senken.
Betriebe unterstützen radelnde Mitarbeiter, da sie seltener krank sind und keinen teuren Parkraum beanspruchen.
Städte und Gemeinden fördern den Radverkehr, da er ein hohes Maß an Mobilität ermöglicht und Luft- und Lebensqualität in den Ballungsräumen erhält.
Und Millionen einzelne Verkehrsteilnehmer haben sich längst für das Rad entschieden, da es auf unvergleichliche Art Sport, Spaß und Schnelligkeit in den Alltag integriert.